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Ukraine-Konflikt : Nato-Übung mit 1000 Soldaten in Lettland

  • Aktualisiert am

Dänische Soldaten bei einem Taktikmanöver auf dem Stützpunkt Adazi bei Riga am 5. September Bild: Reuters

Neben europäischen Staaten wie Deutschland beteiligen sich auch Amerika und Kanada an einer mehrwöchigen Militärübung in Lettland. Russland startete ebenfalls ein Manöver mit 95.000 Soldaten in Europa.

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          Lettland hat ein gut zweiwöchiges Militärmanöver mit etwa 2100 Soldaten begonnen, unter ihnen mehr als 1000 Armeeangehörige aus anderen Nato-Ländern. An der Übung „Silver Arrow“ (Silberpfeil) beteiligten sich unter anderem Deutschland, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Dänemark und Kanada, teilte das Verteidigungsministerium in Riga am Montag mit. Ziel der Übung sei eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Streitkräften der Nato-Staaten, hieß es.

          Deutschland hatte als Reaktion auf die Ukraine-Krise seine militärische Unterstützung für Lettland und andere östliche Nato-Staaten bereits deutlich ausgeweitet. Insgesamt sollen in diesem Jahr etwa 5000 deutsche Soldaten an Manövern und Ausbildungen in der Region teilnehmen. Auch Estland hatt im Frühjahr um Unterstützung gebeten.

          Aus Deutschland ist eine Luftwaffen- und Infanterieeinheit mit rund 60 Soldaten in Lettland stationiert. Weitere Bundeswehr-Angehörige könnten zur aktiven Phase der bis 29. September dauernden Übung auf dem Stützpunkt Adazi nahe der Landeshauptstadt Riga eintreffen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Soldaten bleiben demnach bis Ende Oktober in Lettland.

          Derweil führt auch Russland mit 95.000 Soldaten an 20 Orten ein Manöver durch. Es sei eines der größten Manöver Russlands in diesem Jahr, beteiligt seien auch Soldaten aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, hieß es in Medienberichten. Demnach soll mit dem einwöchigen Manöver getestet werden, ob die Truppen gemeinsam in der Lage seien, „einen internationalen bewaffneten Konflikt einzudämmen“.

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