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Ukraine : EU setzt weitere Personen auf Sanktionsliste

  • Aktualisiert am

Pro-russische Separatisten in Donezk Bild: REUTERS

Im Ukraine-Konflikt hat Brüssel gegen elf weitere Personen Einreiseverbote verhängt und Konten gesperrt. Diplomaten zufolge sind vor allem ukrainische Separatisten betroffen. Die Namen sollen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

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          Die Europäische Union hat Diplomaten zufolge elf weitere Personen auf ihre Sanktionsliste im Ukraine-Konflikt gesetzt. Die meisten der Betroffenen seien ukrainische Separatisten, erklärte ein Diplomat nach einem Treffen der EU-Botschafter am Mittwochabend in Brüssel.

          Möglich sei, dass auch „ein oder zwei“ russische Staatsbürger mit Einreiseverboten und Kontensperrungen bestraft würden. Die Namen sollen erst in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Bislang hat die EU Sanktionen gegen 61 Personen verhängt.

          Unterdessen stellt die Bundesregierung der krisengeschüttelten Ukraine 3,5 Millionen Euro  Aufbauhilfe zur Verfügung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe entschieden, die humanitäre Hilfe für die Ex-Sowjetrepublik um 2,5 Millionen Euro zu erhöhen, teilte das  Außenministerium in Berlin am Mittwoch mit. Das Geld soll vor allem den Städten Slawjansk und Kramatorsk zugutekommen, die von der Armee im Kampf gegen Separatisten kürzlich zurückerobert wurden.

          In der Ostukraine kam es zu neuen Gefechten. Rund um den Flughafen der Großstadt Lugansk seien heftige Kämpfe zwischen der Armee und prorussischen Separatisten entbrannt, sagte Andrej Lyssenko vom Sicherheitsrat. Mindestens zwei Soldaten seien getötet worden. Ein verwundeter ukrainischer Fernsehjournalist wurde im Rettungshubschrauber zu einem Krankenhaus in Charkow geflogen.

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