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Ukraine-Krise : Amerika macht Druck auf Russland

  • Aktualisiert am

Amerikas Präsident Barack Obama Bild: AP

Amerika ist empört über Russlands Militäraufmarsch in der Ukraine. Aber was die Vereinigten Staaten dagegen tun können, ist noch nicht klar - vielleicht nicht mal ihnen selbst.

          Die Krise in der Ukraine drückt auch erheblich auf das Verhältnis zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Gleichzeitig aber scheinen die Vereinigten Staaten nur wenige Möglichkeiten zu sehen, auf einen Militärschlag Russlands in der Ukraine zu antworten. Seit Russlands Präsident Putin sich einen Militärschlag genehmigen ließ, gab es aus dem amerikanischen Weißen Haus noch keine neue Stellungnahme.

          In der Nacht zum Samstag hatte Amerikas Präsident Barack Obama Russland vor einem Militärschlag gegen die Ukraine gewarnt. „Jede militärische Intervention wird Folgen haben“, sagte er. „Das ukrainische Volk verdient das Recht, über seine eigene Zukunft zu entscheiden“, sagte Obama. „Wir sind tief besorgt von Berichten über Militärbewegungen Russlands in der Ukraine“, sagte er, „jeder Verstoß gegen die Souveränität und Unversehrtheit der Ukraine würde destabilisierend wirken.“

          Die Stellungnahme hat Russlands Oberhaus, den Föderationsrat, so verärgert, dass der Rat Präsident Putin empfohlen hat, den russischen Botschafter aus den Vereinigten Staaten abzuziehen.

          Auch in den Vereinten Nationen macht Amerika Druck auf Russland und unterstützt die Mission von Generalsekretär Ban Ki-Moon, der seinen Berater Robert Serry damit betraut hat, Russland-freundliche Separatisten in der Ukraine zu halten.

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