Ukraine-Gipfel : Es kommt Bewegung in einen versteinerten Prozess

Der Stillstand sei überwunden, versichern Merkel und Macron nach neun Stunden Verhandlungen. Putin wittert Tauwetter. Doch Selenskyj ist skeptisch: „Mir ist das viel zu wenig.“
Deutschland und Frankreich können gemeinsam einiges erreichen. So lautet die Bilanz nach dem neunstündigen Verhandlungsmarathon im Elysée-Palast, an dessen Ende Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gastgeber Emmanuel Macron in ungewöhnlicher Eintracht zeigen, wie sie an der Befriedung des europäischen Kontinents arbeiten. Den Ukraine-Krieg nennt Macron „eine offene Wunde im Herzen unseres Kontinents“. Die Bundeskanzlerin pflichtet ihm bei. Der Friedensplan von Minsk drohe zu „versteinern“, sagt Merkel. Jetzt sei eine Wiederbelebung gelungen.





