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Pumps statt Kampfstiefel : Ukrainische Regierung erntet Kritik für geplante Soldatinnen-Parade

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Höchst umstritten: Die Soldatinnen üben in ihren Absatzschuhen. Bild: AFP

Zur Feier der Unabhängigkeit plant die ukrainische Regierung im August eine Militärparade. Dabei marschieren auch Soldatinnen – und sollen statt Kampfstiefeln Pumps tragen. Das löst eine Welle der Kritik aus.

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          Das ukrainische Verteidigungsministerium ist am Freitag in die Kritik geraten, weil es bei einer geplanten Militärparade Soldatinnen in Pumps statt in Kampfstiefeln marschieren lassen wollte. Die stellvertretende Parlamentspräsidentin Olena Kondratjuk forderte die Behörden auf, sich „öffentlich für diese Demütigung“ von Frauen zu entschuldigen, die „die Unabhängigkeit der Ukraine mit Waffen in der Hand verteidigen“. Auch in den Online-Netzwerken sorgte der Plan für Empörung.

          Ausgelöst wurde die Debatte durch Fotos, die das Verteidigungsministerium beim Onlinedienst Facebook veröffentlicht hatte. Darauf waren junge Studentinnen einer Militärhochschule zu sehen. Bei einer Probe für die Paraden zum Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes am 24. August trugen sie demnach Tarnkleidung und halbhohe schwarze Pumps.

          „Heute trainieren wir zum ersten Mal in Absatzschuhen“, wurde am Donnerstag auf der Informationsseite des Verteidigungsministeriums, ArmiaInform, eine Teilnehmerin zitiert. „Es ist ein bisschen schwieriger als in Kampfstiefeln, aber wir tun unser Bestes“, sagte die Frau.

          In der ukrainischen Armee gibt es mehr als 31.000 Frauen, darunter mehr als 4100 Offiziere. Mehr als 13.500 ukrainische Frauen haben laut Parlamentspräsidentin Kondratjuk seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts vor sieben Jahren gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes gekämpft.

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