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Lagerbesuch unter Aufsicht : Wo China muslimische Minderheiten formt

  • -Aktualisiert am

Ein Angehöriger der uigurischen Minderheit in China geht in Ürümqi in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina vorbei an chinesischen Sicherheitskräften. Bild: dpa

In Umerziehungslagern will China die muslimische Minderheit der Uiguren angeblich von extremistischem Gedankengut befreien. Die Lager stehen unter heftiger Kritik. Ausgewählte Journalisten durften ein solches Lager nun besuchen.

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          China hat eine neue Strategie für den Umgang mit internationaler Kritik an seinen Umerziehungslagern für Uiguren. Erstmals hat die Regierung zugesagt, Vertretern der Vereinten Nationen Zugang zu den Lagern in der Provinz Xinjiang zu gewähren. Voraussetzung sei, dass die Besucher „angemessene Reiseprozeduren respektieren“ und „sich nicht in interne Angelegenheiten einmischen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Montag, ohne konkret zu werden.

          In der vergangenen Woche war bereits eine Gruppe ausländischer Journalisten durch drei der Umerziehungslager im Süden Xinjiangs geführt worden. Auch Diplomaten aus zwölf nicht-westlichen Ländern wurden zu einer Besichtigung eingeladen.

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