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Uganda : Beunruhigend

  • -Aktualisiert am

Das äthiopische Restaurant nach dem Anschlag. Bild: AP

Die Bluttaten in Kampala, bei denen auch Ausländer getötet worden sein sollen, waren vor allem gegen die ugandische Regierung gerichtet. Aber sie müssen auch die Nachbarn Somalias beunruhigen, allen voran Kenia und Äthiopien.

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          Die beiden blutigen Anschläge in der ugandischen Hauptstadt Kampala erinnern nicht nur an die Sprengstoff-Attacken auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania im August 1998, sie haben wohl auch denselben Urheber: die Organisation Al Qaida.

          In dem kaum noch als Staat zu bezeichnenden Somalia - am strategisch so wichtigen Horn von Afrika - hat Al Qaida sich schon lange festgesetzt und arbeitet mit der islamistischen Shabaab-Bewegung zusammen. Die Bluttaten in Kampala, bei denen auch Ausländer getötet worden sein sollen, waren vor allem gegen die ugandische Regierung gerichtet.

          Uganda stellt nämlich den Löwenanteil einer seit 2007 in Mogadischu stationierten afrikanischen Schutztruppe. Diese versucht dort, die Übergangsregierung zu stützen, die nach Auffassung der Shabaab-Milizen durch eine „islamische Regierung“ ersetzt werden soll. Darüber hinaus wollen die Islamisten einen „Gottesstaat“ in Somalia errichten. Anschläge in Uganda sind neu. Sie müssen alle Nachbarn Somalias beunruhigen, allen voran Kenia und Äthiopien.

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