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Flüchtlinge im Mittelmeer : Tunesiens Küstenwache stoppt mehr als 250 Migranten

  • Aktualisiert am

Migranten an Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache am 6. August 2022 Bild: dpa

Mit 17 Booten wollten Flüchtlinge übers Mittelmeer nach Italien. Die tunesische Nationalgarde hält sie auf. Ob die Boote in Seenot gerieten, darüber macht die Nationalgarde keine Angaben.

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          Tunesiens Küstenwache hat im Mittelmeer nach Behördenangaben mehr als 250 Migranten „gerettet“, die auf dem Weg nach Italien waren. Wie die tunesische Nationalgarde am Sonntag mitteilte, waren unter den 255 Bootsflüchtlingen 85 Tunesier und 170 Menschen aus anderen afrikanischen Ländern. Sie waren demnach in der Nacht zum Samstag mit 17 Booten an der Ostküste Tunesiens in See gestochen.

          Die Nationalgarde machte keine Angaben dazu, ob die Boote in Seenot geraten oder gesunken waren. Bei den Einsätzen wurde demnach aber eine nicht bezifferte Summe Bargeld beschlagnahmt.

          Tunesien und das benachbarte Libyen sind wichtige Transitländer für Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen. Die italienische Insel Lampedusa ist nur etwa 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt. Im Frühjahr und Sommer nehmen die Überfahrten zu, weil das Mittelmeer dann vergleichsweise ruhig ist.

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