https://www.faz.net/-gpf-16psy

Türkei : Zehn Soldaten sterben bei PKK-Angriff

  • Aktualisiert am

Bild: stepmap.de

Im Grenzgebiet zum Irak sind zehn türkische Soldaten durch einen Angriff der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Auch zwölf PKK-Kämpfer kamen ums Leben. Als Vergeltung bombardierten türkische Luftstreitkräfte PKK-Stellungen.

          1 Min.

          Die Gewalt in den Kurdengebieten im Südosten der Türkei ist eskaliert. Bei einem Gefecht wurden in der Nacht zum Samstag zehn Soldaten und zwölf Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) getötet. Eine große Gruppe Aufständischer habe eine Armee-Einheit an der Grenze zum Irak angegriffen, teilte der Generalstab mit. 14 Soldaten seien verletzt worden. Das Gefecht wurde in der Nähe des Ortes Semdinli in der Provinz Hakkari ausgetragen.

          Das Militär schickte weitere Soldaten in die Region. Kampfhubschrauber und -flugzeuge griffen Ziele im Nord-Irak an, der den PKK-Kämpfern als Rückzugsgebiet dient. Ministerpräsident Tayyip Erdogan kündigte an, der Kampf gegen die PKK werde bis zum Sieg über die Rebellen fortgesetzt. Die rechtsextreme Partei MHP machte die Regierung für die Eskalation der Gewalt verantwortlich und forderte eine Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrats sowie die Wiedereinführung des mit Amtsantritt Erdogans aufgehobenen Notstandes im Südosten der Türkei.

          Die kurdischen Separatisten haben in den vergangenen Wochen wiederholt türkische Soldaten in der Region angegriffen. Die PKK kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat. In dem Konflikt kamen bislang mehr als 40.000 Menschen ums Leben. Die ursprüngliche Forderung nach einem unabhängigen Kurdenstaat hat die Gruppe inzwischen aufgegeben. Jetzt ist es ihr Ziel, eine ethnische Heimat für Kurden im Südosten des Landes zu errichten.

          Weitere Themen

          Dieses Mal war Scholz vorbereitet

          Das letzte Triell : Dieses Mal war Scholz vorbereitet

          Baerbock, Scholz und Laschet hatten nochmals die Chance, ihre Schlagfertigkeit zu zeigen. Der Sozialdemokrat und die Grüne präsentierten sich als Partner von morgen.

          Wechselnde Bündnisse im letzten Triell

          Scholz, Laschet und Baerbock : Wechselnde Bündnisse im letzten Triell

          Laschet und Baerbock wollen Spitzenreiter Scholz mit der Geldwäsche-Affäre in die Ecke drängen. Doch ansonsten liegt eher Rot-Grün als Schwarz-Grün in der Luft. Der Schlagabtausch zum Nachlesen.

          Topmeldungen

          Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet während des Triells

          Das letzte Triell : Dieses Mal war Scholz vorbereitet

          Baerbock, Scholz und Laschet hatten nochmals die Chance, ihre Schlagfertigkeit zu zeigen. Der Sozialdemokrat und die Grüne präsentierten sich als Partner von morgen.
          Ein bedrohlicher Anblick: Die feuerrote Lava schießt in die Höhe.

          Mehrere Eruptionen : Vulkanausbruch auf Kanareninsel La Palma

          Fachleute hatten es befürchtet: Nach vielen kleinen Erdstößen ist ein Vulkan auf La Palma ausgebrochen. Lava und Asche schleudern durch die Luft. Seit Sonntagnachmittag wurden mehrere Tausend Menschen in Sicherheit gebracht.
          Christian Lindner beim FDP-Parteitag am Sonntag in Berlin.

          FDP vor der Wahl : Lindner will Stimmen aus Überzeugung, nicht aus Kalkül

          Die Freidemokraten sinnieren darüber, wer sie wählt und warum. Aus Taktik sollten die Leute nicht für die FDP stimmen, sagt Parteichef Lindner. Doch die Vorzeichen haben sich während des Wahlkampfs dramatisch verändert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.