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Tschetschenien : Mehrere Tote bei Gefechten in Grosny

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Bei Zusammenstößen mit tschetschenischen Rebellen sind in der russischen Kaukasusrepublik mehrere Sicherheitskräfte getötet worden. Womöglich halten weitere Bewaffnete in einer Schule Geiseln in ihrer Gewalt.

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          In der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind bei Kämpfen zwischen der Polizei und Bewaffneten mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten in der Nacht zum Donnerstag drei Verkehrspolizisten in der Hauptstadt Grosny erschossen und sich dann in einem Verlagshaus verschanzt, berichteten russische Agenturen.

          Sicherheitskräfte umstellten das Gebäude. Sieben der Angreifer seien getötet worden, teilte der kremltreue Republikchef Ramsan Kadyrow mit. Die Kämpfe dauerten an. Die Nachrichtenagentur Tass berichtete unter Berufung auf Kadyrow, in einer Schule im Zentrum hielten sich weitere Bewaffnete verschanzt. Unklar war, ob sie Geiseln in ihrer Gewalt hatten. Ein Sprecher des Innenministeriums in Moskau sprach von einem laufenden Einsatz, ohne Einzelheiten zu nennen.

          Im russischen Nordkaukasus kämpfen islamistische Extremisten für einen von Moskau unabhängigen Gottesstaat. Immer wieder kommt es auch in Dagestan und Inguschetien zu Gefechten mit kremltreuen Einheiten. In den neunziger Jahren verhinderte Russland in einem blutigen Krieg, dass sich die islamisch geprägte ölreiche Republik Tschetschenien abspaltete.

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