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Tschechische Republik : Im Zeichen der Corona-Versäumnisse

Auf tschechische Ärzte und Pflegefachkräfte angewiesen: die Grenzregion in Sachsen Bild: Picture-Alliance

In der Tschechischen Republik gab es jüngst einen Rückgang der zuvor sehr hohen Infektionszahlen. Wegen eines Impfskandals im nationalen Gesundheitsamt bleibt aber die Stimmung im Land gespannt.

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          Ein Rückgang der Corona-Infektionszahlen, die auf die Einwohnerzahl hochgerechnet immer noch die höchsten in der ganzen EU sind, kommt für die Regierung in Prag gerade zur rechten Zeit. Denn die Stimmung in der Tschechischen Republik ist nach verschiedenen Pannen und Verfehlungen aufgeladen.

          Stephan Löwenstein

          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.

          Etwas holprig startete am Freitag ein elektronisches Registrierungssystem, mit dem die Impfungen für ältere Menschen besser organisiert werden sollen. Bislang wurde nur etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Dosen verimpft. Zugleich sorgte die nationale Gesundheitsbehörde SZU für einen Skandal. Wie am Mittwoch bekannt wurde, haben SZU-Mitarbeiter sich bevorzugt impfen lassen. Der Chef der Behörde, Pavel Březovský, ist deswegen am Donnerstag zurückgetreten.

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