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Truppenabzug in Syrien : Amerika dankt ab

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Auf dem Vormarsch: Türkische Truppen nähern sich am 15. Oktober der syrischen Stadt Manbidsch. Bild: AP

Trump zieht aus Syrien ab und überlässt das Krisenland den Russen. Ob Erdogan seine Ziele erreicht, ist noch nicht klar. Aber zwei Sieger dürften schon feststehen. Von unseren F.A.Z.-Woche-Korrespondenten und -Autoren.

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          Der russische Präsident unternahm in den Tagen des Erfolgs eine symbolträchtige Reise. Während sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump einen entscheidenden Schritt machte, den lange angekündigten Rückzug aus Syrien endlich wahr zu machen, traf sich Wladimir Putin mit engen Verbündeten der Vereinigten Staaten in der Region. In Nordsyrien überschlugen sich die Ereignisse, weil die Amerikaner die Kurden sich selbst überließen und türkische Truppen vorrückten.

          Putin wurde unterdessen erst beim saudischen König in Riad vorstellig und reiste dann weiter in die Vereinigten Arabischen Emirate. Aus Sicht des russischen Staatschefs passte die Tour bestens in die Zeit: Russland wird noch bedeutender in Syrien, ja auf der Weltbühne.

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