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Misslungenes Krisenmanagement : Trumps Pressekonferenzen machen den Republikanern Angst

  • -Aktualisiert am

Donald Trump nach der Pressekonferenz am Donnerstag, in der er mit Bemerkungen zu medizinischen Behandlungsmöglichkeiten Aufsehen hervorgerufen hat. Bild: AL DRAGO/The New York Times/Redu

In den Reihen der Kongress-Republikaner wächst die Befürchtung, Trump werde sie im Herbst herunterziehen. Muss Biden nur noch abwarten?

          4 Min.

          Donald Trump hatte sich das Wochenende über schmollend zurückgezogen. Der Präsident verzichtete auf Auftritte im Presseraum des Weißen Hauses. Zwei aufeinanderfolgende Tage kein Corona-Briefing: das hatte es bisher lediglich über Ostern gegeben. Schon am Freitag war er nur kurz vor den Journalisten erschienen und hatte keine Fragen beantwortet.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Auf Twitter machte Trump seinem Ärger Luft: Welchen Sinn Pressekonferenzen hätten, wenn die Medien nichts als „feindselige“ Fragen stellten, sich dann aber weigerten, die Wahrheit zu berichten? Seine Auftritte brächten den Sendern schließlich Rekordeinschaltquoten. Doch das amerikanische Volk bekomme nur „fake news“ geboten. Auch beklagte er, dass Reporter „noble prizes“ für ihre in seinen Augen falsche Berichterstattung über die Russland-Affäre erhalten hätten.

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