https://www.faz.net/-gpf-abdx4

Blog statt Facebook : Trumps Offensive aus der Verbannung

  • -Aktualisiert am

Donald Trumps neuer Blog auf einem Computer-Bildschirm am 5. Mai Bild: AFP

Donald Trump muss weiterhin ohne Facebook auskommen. Seiner Unterstützung in der Republikanischen Partei tut das keinen Abbruch. Muss Liz Cheny bald den Trumpisten weichen?

          3 Min.

          Für Donald Trump dürfte es keine Überraschung gewesen sein: Der Facebook-Konzern hebt die Sperre gegen den früheren Präsidenten vorerst nicht auf. Das „Oversight Board“, das oberste Aufsichtsgremium, wies das Online-Netzwerk am Mittwoch aber an, den Fall in den nächsten sechs Monaten noch einmal zu prüfen.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Facebook, Twitter und Youtube hatten Trump im Januar, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, auf ihren Plattformen gesperrt. Anlass waren Beiträge des damaligen Präsidenten, in denen er Sympathie für den Mob bekundete, der das Kapitol stürmte. Zudem hatte er über Monate hinweg ohne jegliche Belege behauptet, ihm sei der Sieg in der Präsidentenwahl im vergangenen November durch massiven Betrug „gestohlen“ worden. Twitter hatte schon mitgeteilt, dass Trump dauerhaft gesperrt bleibe. Dessen Finanzvorstand Ned Segal äußerte, für seinen Konzern gelte, wer gesperrt sei, sei gesperrt. Googles Videoplattform Youtube will indes Trumps Profil freigeben, wenn „das Risiko von Gewalt gesunken ist“.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Erinnerungen an Modeschöpfer : Meine Momente mit Karl

          Unser Autor hat Karl Lagerfeld, der vergangenen Dienstag gestorben ist, oft getroffen. Hier erinnert er sich an denkwürdige Begegnungen mit dem genialen Illusionskünstler.
          Hier ist Onkel Dagobert noch ein Bleichgesicht....

          Neue Donald-Duck-Edition : Das Ende von Bleichgesicht Dagobert

          Hört sich an wie nahes Donnergrollen: In der Taschenbuch-Edition der Donald-Duck-Comics von Carl Barks werden Indianer, Bleichgesichter und der liebe Gott gestrichen. Ein Gastbeitrag.