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Glühender Trump-Fan : Taylor Greene attackiert Überlebenden von Schul-Massaker

Marjorie Taylor Greene zeigt ihre Muskeln bei einem Biker-Treffen von Trump-Anhängern in Plainville im Bundesstaat Georgia am 20 Mai. Bild: AFP

Die rechte Republikanerin Marjorie Taylor Greene geht im Kampf gegen schärfere Waffenrechte öffentlich einen Aktivisten an. David Hogg überlebte vor vier Jahren einen Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten.

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          Marjorie Taylor Greene ist dafür bekannt, dass sie gern provoziert. Die rechte Kongressabgeordnete der Republikaner aus Georgia ist bekennende Anhängerin von Verschwörungstheorien, glühender Trump-Fan und wurde im Februar vergangenen Jahres wegen umstrittener Äußerungen aus zwei Ausschüssen im Repräsentantenhaus ausgeschlossen. Dass sie sich kurz vorher von ihren Gewaltaufrufen gegen Demokraten oder der öffentlichen Unterstützung der „QAnon“-Verschwörungstheoretiker distanziert hatte, half da nicht mehr.

          Sofia Dreisbach
          Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Im Zuge der jüngsten Debatte um ein schärferes Waffenrecht nach einer Serie von Massakern holte die 48 Jahre alte Greene am Wochenende zum nächsten Schlag aus. Diesmal traf es David Hogg. Der Zweiundzwanzigjährige ist Aktivist gegen Waffengewalt und einer der Mitbegründer der Organisation „March For Our Lives“, die sich für eine strengere Kontrolle von privatem Waffenbesitz ausspricht. Hogg selbst überlebte 2018 den Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida, bei dem ein Neunzehnjähriger an seiner ehemaligen Schule 14 Schüler und drei Lehrer erschoss.

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