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Supreme Court : Trump bekräftigt Unterstützung für Kavanaugh

  • Aktualisiert am

Supreme-Court-Kandidat Brett Kavanaugh Bild: AP

Der amerikanische Präsident bezeichnet die Aussage seines Supreme-Court-Kandidaten als „stark, ehrlich und fesselnd“. Kavanaugh hatte die Missbrauchsvorwürfe zurückgewiesen – und brach vor dem Senat in Tränen aus.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den Auftritt des Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh vor dem Senat gelobt und sich klar hinter seinen Richterkandidaten gestellt, der mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert ist. „Richter Kavanaugh hat Amerika genau gezeigt, warum ich ihn nominiert habe“, schrieb Trump am Donnerstagabend wenige Minuten, nachdem die Anhörung vor dem Senat zu den Anschuldigungen gegen Kavanaugh endete. „Seine Aussage war stark, ehrlich und fesselnd.“ Die Strategie der Demokraten, die Ernennung des Richters für den Supreme Court zu verhindern, sei schändlich, beklagte der Präsident. Der Senat müsse nun über die Personalie abstimmen, verlangte Trump in seinem Tweet.

          Die oppositionellen Demokraten haben große Vorbehalte gegen den erzkonservativen Richter und sehen eine Chance, dessen Bestätigung hinauszuzögern, bis sich nach der Zwischenwahl am 6. November möglicherweise die Mehrheitsverhältnisse im Senat ändern. Die Nachbesetzung mit Kavanaugh könnte im obersten Gericht auf viele Jahre den Konservativen ein Übergewicht geben. Die Richter dort werden auf Lebenszeit ernannt.

          „100 Prozent sicher“

          Am Mittwoch hatte Trump Kavanaugh weiter verteidigt, aber zugleich betont, falls er den Richterkandidaten für schuldig halte, könne er seine Meinung zu dessen Nominierung ändern. Mit Spannung war erwartet worden, wie Trump auf die Befragung vor dem Senat reagieren würde.

          Die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford wirft Kavanaugh vor, er habe vor mehr als 30 Jahren am Rande einer Schülerparty versucht, sie zu vergewaltigen. Kavanaugh und Ford sagten am Donnerstag in einer fast neunstündigen Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats zur Sache aus – in getrennten Befragungen. Ford bekräftigte dort ihre Anschuldigungen und setzte Kavanaugh damit unter Druck: Sie betonte, sie sei zu „100 Prozent“ sicher, dass es Kavanaugh gewesen sei, der sie damals attackiert habe.

          Dieser wehrte sich in einem aggressiven und aufgebrachten Auftritt gegen die Vorwürfe. Er sei unschuldig und habe niemals jemanden sexuell belästigt. Bei seiner Anhörung brach Kavanaugh mehrmals in Tränen aus. Innerhalb von zehn Tagen seien seine Familie und sein Name wegen der Vorwürfe „vollständig und dauerhaft“ zerstört worden, sagte er. Kavanaugh beklagte sich bitterlich über die Vorwürfe gegen ihn und warf den oppositionellen Demokraten vor, eine politische Kampagne gegen ihn zu fahren, um seine Ernennung zu verhindern.

          Trump hatte Kavanaugh im Juli als Richter am obersten Gericht der Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Der Senat muss über die Personalie entscheiden.

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