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Treffen Trump-Kim : Zweiter Gipfel erst nach den Kongresswahlen

  • Aktualisiert am

Mögen sich: Kim Jong-un und Donald Trump Bild: AP

Drei oder vier mögliche Orte für ein Treffen haben sich schon herauskristallisiert, so Trump. Er möge den nordkoreanischen Machthaber und der ihn, sagte der amerikanische Präsident und sprach von einem „unglaublichen Fortschritt“.

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          Die Planungen für ein zweites Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un machen nach Trumps Worten Fortschritte. Bei der Suche nach einem Ort für das Treffen hätten sich inzwischen „drei oder vier“ mögliche Standorte herauskristallisiert, sagte Trump am Dienstag im Weißen Haus. Der Gipfel werde aber erst nach den Kongresswahlen am 6. November stattfinden.

          In Singapur – dem Ort des ersten Treffens zwischen Trump und Kim – werde der zweite Gipfel „wahrscheinlich“ nicht ausgetragen, sagte der amerikanische Präsident. Zugleich schloss er künftige Treffen in den Vereinigten Staaten oder in Nordkorea nicht aus.

          Trump und Kim waren im Juni in Singapur zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Der nordkoreanische Machthaber willigte dabei in eine „Denuklearisierung“ seines Landes ein. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen für den Prozess wurden aber nicht genannt, weshalb die Vereinbarung vielfach als zu vage kritisiert wird.

          Trump sprach nun aber von einem „unglaublichen Fortschritt“. „Es gab keine Atomtests, keine Raketen, und wir haben eine sehr gute Beziehung zu Kim, was sehr wichtig ist“, sagte er. „Ich mag ihn, er mag mich, die Beziehung ist gut.“

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