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Tod des IS-Anführers : Das Ende des Schreckensherrschers

„Wie ein Hund, wie ein Feigling“: Präsident Donald Trump verkündet am Sonntag den Tod Abu Bakr al Bagdadis. Bild: AP

Für Donald Trump, der zuletzt für den Rückzug aus Syrien kritisiert wurde, kommt die Tötung Abu Bakr al Bagdadis im rechten Moment. Der IS wird durch den Schlag wohl nur moralisch geschwächt.

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          Es soll kein Zweifel aufkommen: „Abu Bakr al Bagdadi ist tot“, sagt Donald Trump. Es ist Sonntagmorgen. Der amerikanische Präsident steht im Weißen Haus, um zu erläutern, dass Spezialkräfte am Samstagabend den Gründer und Führer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in einer Geheimoperation zur Rechenschaft gezogen haben. Er sei gestorben „wie ein Hund, wie ein Feigling“ in einem Tunnel, sagt er noch über jenen Mann, der jahrelang weite Teile Syriens und des Iraks mit einer Schreckensherrschaft überzogen und den Westen mit Anschlägen terrorisiert hatte.

          Christoph Ehrhardt

          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Sodann schildert der Präsident den Ablauf einer Operation, die an die Tötung Usama Bin Ladins vor acht Jahren erinnert. Am Samstagnachmittag um 17 Uhr Washingtoner Zeit habe er sich mit Vizepräsident Mike Pence, Verteidigungsminister Mark Esper, dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, Mark Milley, und anderen Generälen ins Lagezentrum des Weißen Hauses begeben. Dort konnten der Oberkommandierende und seine Berater über Video live mitverfolgen, was sich kurz darauf im Nordwesten Syriens ereignete.

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