https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/teurer-wahlkampf-in-usa-trump-und-das-liebe-geld-16945717.html

Teurer Präsidentenwahlkampf : Trump und das liebe Geld

  • -Aktualisiert am

Donald Trump am 8. September bei einem Wahlkampfauftritt in Winston-Salem in North Carolina Bild: AFP

In der größten politischen Materialschlacht der Geschichte plagen den Amtsinhaber finanzielle Sorgen. Muss Donald Trump wieder sein Privatvermögen einsetzen, um nicht von Joe Biden abgehängt zu werden?

          3 Min.

          Im Oktober 2016 war Donald Trump knapp bei Kasse. Seinem Wahlkampf drohte die Implosion, nachdem ein alter Mitschnitt an die Öffentlichkeit gelangt war, in dem sich der New Yorker Immobilien-Tycoon damit brüstete, Frauen einfach zwischen die Beine zu fassen, um sie rumzukriegen. Dringend benötigte Spenden an Trump für die Fernsehwerbung auf der Schlussstrecke blieben aus.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Eine Journalistin wandte sich seinerzeit an den republikanischen Präsidentschaftskandidaten: Ob er bereit sei, mehr Geld aus der eigenen Tasche in seine Kampagne zu stecken? Trump zögerte: Das habe er doch schon. Es schien, als glaubte er selbst nicht mehr daran, Hillary Clinton schlagen zu können. Im Juni 2016, als Trump die nötige Delegiertenzahl für den Nominierungsparteitag erreicht hatte, war er schon einmal in einer ähnlichen Lage gewesen: Der Anti-Establishment-Kandidat tat sich anfangs mit dem Spendensammeln schwer. So verkaufte er Aktien im Wert von 40 Millionen Dollar, um an Cash zu kommen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+