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Vormarsch von Terroristen : Entsteht in Moçambique das nächste Kalifat?

Zwei Frauen am 18. März in Palma Bild: AFP

Die Gruppe Al-Shabaab gewinnt in Moçambique zunehmend an Einfluss, doch der Terrorismus bedroht längst die gesamte Region. Die Länder des südlichen Afrikas suchen nun nach Lösungen in dem Konflikt.

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          Fast vier Jahre lang haben Terroristen im Norden von Moçambique gewütet. Mehr als 2000 Menschen wurden in der Provinz Cabo Delgado Opfer von Terroranschlägen, Hunderttausende mussten ihre Dörfer verlassen. Schreckensberichte über brutale Gewalt, Enthauptungen und Zerstörungen ganzer Dörfer drangen aber kaum über die Region hinaus. Mit dem Überfall auf die Stadt Palma Ende März hat sich das schlagartig geändert. Vor allem die Regierungen in der Region hat die Eskalation der terroristischen Aktivitäten in ihrem Nachbarland alarmiert. Auf einem Gipfeltreffen am Donnerstag in Maputo haben erstmals die Staatschefs von sechs afrikanischen Ländern - Moçambique, Malawi, Tansania, Botswana, Südafrika und Zimbabwe - über Lösungen beraten.

          Claudia Bröll
          Freie Afrika-Korrespondentin mit Sitz in Kapstadt.

          Man sei „tief besorgt über die andauernden Terroranschläge in Cabo Delgado“, teilte die Entwicklungsgemeinschaft im südlichen Afrika (SADC) mit. Die Anschläge seien ein „Affront gegen den Frieden und die Sicherheit nicht nur in Moçambique, sondern auch in der Region und in der gesamten internationalen Gemeinschaft“, sagte Botswanas Staatspräsident Mokgweetsi Masisi.

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