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Syrien : „Scud“-Rakete trifft Wohnviertel in Al-Rakka

  • Aktualisiert am

Die Nachrichtenagentur Reuters verbreitet dieses Bild aus Al-Rakka. Dort traf eine Scud-Rakete, angeblich abgefeuert von Assads Regierungstruppen, ein Wohnhaus Bild: Reuters

Bei einem Angriff mit einer „Scud“-Rakete auf ein Wohnviertel in der syrischen Stadt Al Rakka sind nach Angaben von Aktivisten 35 Menschen getötet worden. Der Kommandeur einer Rebellenbrigade soll öffentlich hingerichtet worden sein.

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          Die syrischen Regierungstruppen haben in der Nacht eine „Scud“-Rakete auf ein Wohnviertel in der syrischen Stadt Al-Rakka abgefeuert. Aktivisten berichteten der Nachrichtenwebsite „Zaman al-Wasl“ am Donnerstag, in dem Viertel sehe es nun aus wie nach einem Erdbeben. 35 Menschen seien getötet worden. Die Zahl der Verletzten wurde mit rund 100 angegeben.

          Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter sprach dagegen von sechs getöteten Zivilisten und 30 Verletzten.

          Die Berichte konnten von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüft werden. Weite Teile der nördlichen Provinz Al Rakka werden von islamistischen Brigaden und Terroristen der Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) kontrolliert.

          Der Menschenrechtsbeobachter berichtete weiter, ISIS-Terroristen hätten in der Provinz Aleppo den Kommandeur einer Rebellenbrigade sowie sechs seiner Kämpfer öffentlich hingerichtet. Sie hätten ihnen vorgeworfen, heimlich mit dem Assad-Regime zusammenzuarbeiten.

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