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Syrien : Russische Luftwaffe verstärkt Angriffe in Idlib

  • Aktualisiert am

Russische Jets starten Richtung Syrien Bild: Reuters

Der Krieg in Syrien verlagert sich: Nun nimmt Russland Stellungen in der Provinz Idlib ins Visier. In die Hochburg radikaler Islamisten hatten sich viele Rebellen aus Aleppo geflüchtet.

          Zwei Tage nach dem Abzug der Aufständischen aus Aleppo hat die russische Luftwaffe ihre Angriffe auf Rebellen in der syrischen Provinz Idlib verstärkt. Auch das ländliche Gebiet um Aleppo sei am Samstag beschossen worden, berichteten Rebellen und Anwohner. Mindestens acht Angriffe seien auf Binisch, Sarakeb und Dschisr al Schakur geflogen worden, drei wichtige Städte in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens.

          Die Region ist eine Hochburg vor allem radikal-islamischer Rebellengruppen und wird bereits seit Monaten von der russischen Luftwaffe bombardiert. Es wird erwartet, dass auch die nächste große Offensive der syrischen Armee Idlib gilt. Russland ist der engste Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Auch der Iran und die schiitische Hisbollah-Miliz unterstützen Assad.

          Anwohner und Rebellen berichteten, dass auch im Westen und Süden der Provinz Aleppo russische und syrische Kampfflugzeuge angegriffen hätten. So seien die Ortschaften Chan al Assal rund 14 Kilometer westlich der Stadt Aleppo sowie Hreitan, Andan und Atareb getroffen worden.

          Am Donnerstag hatte die syrische Armee nach jahrelangen Kämpfen um die Stadt Aleppo erklärt, sie habe die einstige Millionenmetropole wieder vollständig unter ihrer Kontrolle. Die Rebellen haben ihre letzten Stellungen im Ostteil der Stadt geräumt. Viele von ihnen sind nach Idlib gebracht worden.

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