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Syrien : IS-Verbündete erobern Ortschaften nahe Israel

  • Aktualisiert am

Kämpfer der Freien Syrischen Armee mussten sich zurückziehen. Bild: Reuters

An der Grenze zu Israel haben Unterstützer der IS-Miliz die Freie Syrische Armee zurückgeschlagen und mehrere syrische Dörfer eingenommen. Dort sollen sich derzeit Zehntausende Flüchtlinge aufhalten.

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          Radikale Islamisten mit Verbindungen zur Extremistenmiliz IS haben mehrere syrische Ortschaften nahe der Grenze zu Israel eingenommen. Rivalisierende Rebellen berichteten, die Kämpfer hätten am Montag überraschend eine Offensive gestartet. Dabei seien auch mehrere Panzer zum Einsatz gekommen.

          Zehntausende Flüchtlinge betroffen

          Zudem hätten Schläferzellen in mehreren Ortschaften den Angreifern geholfen. Gegner der Islamisten war die Freie Syrische Armee, die als vergleichsweise gemäßigt gilt. Die größte eroberte Ortschaft ist den Angaben zufolge Tsil, wo auch Zehntausende Flüchtlinge leben.

          Bei den Angreifern handelt es sich um die sogenannte Chalid-Ibn-Al-Walid-Armee, die im vergangenen Jahr aus zwei dschihadistischen Gruppen entstand und jetzt das Gebiet südöstlich der Golanhöhen beherrscht. Die Islamisten haben offenbar dem IS die Gefolgschaft geschworen. Die Extremistenmiliz beherrscht vor allem in Ostsyrien große Landstriche.

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