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Syrien : Al-Qaida-Anführer bei US-Drohnenangriff getötet

  • Aktualisiert am

Eine Drohne des amerikanischen Militärs Bild: AFP

Zwei Tage nach Attacke auf einen Luftwaffenstützpunkt der Anti-IS-Koalition meldet das US-Militär die Tötung eines Terror-Anführers. Zivilisten seien nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen.

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          Die USA haben nach eigenen Angaben einen der Anführer des Terrornetzwerks Al-Qaida in Syrien getötet. Abdul Hamid al-Matar sei bei einem Drohnenangriff im Nordwesten Syriens getötet worden, erklärte ein Sprecher des US-Zentralkommandos am Freitag. Zivilisten seien bei dem Angriff nahe Suluk nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen.

          Die Tötung al-Matars werde die Fähigkeit Al-Qaidas beeinträchtigen, „weitere Anschläge weltweit zu planen und auszuführen“, erklärte der Armeesprecher. Die Extremistenorganisation stelle weiterhin „eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten dar“. Al-Qaida nutze Syrien als Rückzugsort, um sich neu zu formieren und Einsätze im Ausland zu planen.

          Drohnenangriff erfolgte zwei Tage nach Attacke auf Luftwaffenstützpunkt

          Bereits Ende September hatten die USA nach Angaben des Pentagon einen Al-Qaida-Kommandeur bei einem US-Luftangriff in der Region Idlib im Nordwesten Syriens getötet. Der Drohnenangriff auf al-Matar erfolgte zwei Tage nach einer Attacke auf einen von der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzten Luftwaffenstützpunkt im Süden Syriens.

          Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien im Jahr 2011 wurden etwa 500.000 Menschen getötet. Mehr als 6,6 Millionen weitere suchten Zuflucht im Ausland.

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