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Raketen auf Militärstützpunkte : Beobachtungsstelle: 26 Kämpfer bei Angriffen in Syrien getötet

  • Aktualisiert am

Gefechte in Syrien Bild: EPA

Bei einem Raketenangriff auf syrische Militäreinrichtungen sind offenbar zahlreiche Menschen getötet worden. Steckt Israel hinter dem Angriff?

          1 Min.

          Bei Raketenangriffen auf syrische Militäreinrichtungen sind Aktivsten zufolge mindestens 26 regierungstreue Kämpfer getötet worden. Bei den meisten Toten handle es sich um Iraner, erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Demnach sei „wahrscheinlich“ Israel für die Raketenangriffe vom Sonntagabend verantwortlich.

          Auf Militäreinrichtungen der syrischen Regierungstruppen waren nach Angaben der Staatsmedien Raketen abgeschossen worden. „Feindliche Raketen“ seien am Sonntagabend auf Militäreinrichtungen in den Provinzen Hama und Aleppo abgefeuert worden, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Armeekreise. Das Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen von schweren Explosionen. Angaben dazu, wer die Raketen abgeschossen haben könnte, wurden nicht gemacht.

          Syrien und sein Verbündeter Iran hatten Israel am 9. April vorgeworfen, Raketen auf einen Militärstützpunkt im Zentrum Syriens abgeschossen zu haben. Auch dieses Mal äußerten verschiedene Staatsmedien die Vermutung, Israel könnte hinter den Angriffen stecken. Das israelische Militär kommentiert derartige Vorgänge grundsätzlich nicht.

          Am 14. April flogen die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien Angriffe auf verschiedene syrische Militäreinrichtungen als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der Rebellenhochburg Duma.

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