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Sulaiman Abu Ghaith : Prozess gegen Bin Ladins Schwiegersohn eröffnet

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Suleiman Abu Geit auf einem undatierten Bildausschnitt Bild: Reuters

In New York steht der Schwiegersohn des getöteten Terrorchefs Usama bin Ladin vor Gericht. Er soll an den Anschlägen vom 11. September 2001 beteiligt gewesen sein.

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          Der Schwiegersohn des getöteten Terrorchefs Usama bin Ladin steht seit Montag in New York vor Gericht. Sulaiman Abu Ghaith wird Verschwörung zum Mord vorgeworfen. Er gilt als einer der wichtigsten Köpfe des Terrornetzwerkes Al-Qaida, der seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in Amerika vor Gericht gestellt wird. Damals waren fast 3000 Menschen getötet worden.

          Der Prozess begann mit der Auswahl der Geschworenen, am Mittwoch könnte mit der Beweisaufnahme begonnen werden. Die Anklage will beweisen, dass Ghaith zu den engsten Vertrauten von Bin Ladin gehörte und an der Planung von Anschlägen beteiligt war.

          Die Staatsanwaltschaft will unter anderem Dokumente nutzen, die bei der Tötung Bin Ladins vor knapp drei Jahren gefunden worden waren. Richter Lewis Kaplan betonte jedoch, dass die Geschworenen den Angeklagten als unschuldig zu betrachten hätten, solange seine Schuld nicht klar erwiesen sei.

          Dutzende New Yorker waren als potentielle Geschworene geladen. Die zwölf, die letztlich über die Schuld Ghaiths entscheiden müssen, bleiben anonym und werden nur mit Ziffern benannt. Kaplan fragte, ob irgendeiner noch nie etwas von Bin Laden gehörte habe. Es war niemand unter ihnen, auf den das zutraf.

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