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Finanzierung geklärt : Südkorea und Amerika legen Truppen-Streit bei

Militärhubschrauber auf einem US-Militärgelände im südkoreanischen Pyeongtaek Bild: EPA

Das Verhältnis zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten hat unter Donald Trump gelitten. Sein Nachfolger Joe Biden ist um ein besseres Verhältnis bemüht – davon zeugt eine neue Vereinbarung.

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          Südkorea und die Vereinigten Staaten haben sich im Prinzip darauf geeinigt, dass das asiatische Land einen höheren Finanzbeitrag zur Stationierung der amerikanischen Truppen leisten wird. Details der Einigung sind noch nicht bekannt, doch soll es sich um einen Sechsjahresvertrag handeln, der die 2019 ausgelaufene Übereinkunft ersetzen soll. Mit der Einigung legen die Verbündeten einen Streit bei, der die Beziehungen unter dem früheren amerikanischen Präsidenten Donald Trump belastet hatte.

          Patrick Welter

          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Die Einigung kommt zum Auftakt eines gemeinsamen Manövers, in dem mit Computersimulationen die Zusammenarbeit der Truppen geübt wird. Schon im Februar hatten die Vereinigten Staaten sich mit dem Verbündeten Japan auf eine neue Finanzierungsregel für die in Japan stationierten amerikanischen Truppen geeinigt. Die Übereinkünfte signalisieren den Willen der neuen Regierung unter Joe Biden, mit den Partnern in Asien zu einem besseren Verhältnis zurückzufinden.

          Amerika hat etwa 28500 Soldaten in Südkorea stationiert. Die Verhandlungen mit Seoul über die Finanzierung begannen im September 2019 und gerieten ins Stocken, nachdem die Regierung von Trump eine Verfünffachung der Zahlungen Südkoreas auf etwa fünf Milliarden Dollar im Jahr verlangt hatte. Korea bot eine erste Steigerung um 13 Prozent an, die Amerika ablehnte. Im Verlauf der Verhandlungen wurden koreanische Beschäftigte der amerikanischen Streitkräfte zeitweise ohne Gehalt vom Dienst freigestellt, weil Südkorea die Zahlungen eingestellt hatte. Das am Montag begonnene Manöver findet vor den Bildschirmen mit einer minimalen Anzahl von Soldaten statt, teilte das südkoreanische Militär mit. Seit 2019 verzichten die Verbündeten in ihren großen Manövern auf Übungen im Freien, um die Bemühungen um eine Übereinkunft mit Nordkorea zur nuklearen Abrüstung zu erleichtern.

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