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Nach dem blutigen Chaos : Südafrika sucht die Rädelsführer

Einsatz gegen Plünderer: Ein Polizist schießt in Soweto Gummigeschosse in die Menge. Bild: AFP

Mehr als 200 Menschen kamen bei den tagelangen Protesten und Krawallen in Südafrika ums Leben. Nun fragt sich das Land, wer hinter den Unruhen steckt, die nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Zuma ausbrachen.

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          Das Ausmaß der Zerstörung ist auch einige Tage nach den Protesten für viele Südafrikaner kaum zu begreifen: Tausende Geschäfte wurden bis auf das letzte Regal geplündert, 200 Einkaufszentren zerstört, einige brannten ab. Fabriken und Lager standen in Flammen. Ganze Stadtteile in Durban und Johannesburg haben ihre wichtigsten Versorgungsadern verloren, selbst Schulen sind demoliert.

          Claudia Bröll
          Politische Korrespondentin für Afrika mit Sitz in Kapstadt.

          Mehr als 200 Menschen kamen in dem Chaos, das in zwei Provinzen nach der Inhaftierung des früheren Staatspräsidenten Jacob Zuma ausbrach, ums Leben. Die Polizei und das Militär – 25.000 Soldaten hatte Staatspräsident Cyril Ramaphosa eingesetzt – waren völlig überfordert. Letztlich war es mutigen Bürgern zu verdanken, dass die Ausschreitungen nicht länger andauerten.

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