Streit um Steueroasen :
Schweiz bestellt deutschen Botschafter ein

Von Jürgen Dunsch, Zürich
Lesezeit: 4 Min.
Steuerparadies Schweiz
Der deutsche Botschafter in Bern ist nach der Kritik von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Bankgeheimnis der Schweiz ins Außenministerium bestellt worden. Steinbrück hatte verlangt, dass auch die Schweiz auf eine neue schwarze Liste der „Sünderstaaten“ bei der Steuerhinterziehung kommt.

Mit einem Tag Verzögerung hat die Schweiz auf die jüngste Kritk aus Deutschland am Bankgeheimnis des Landes reagiert. Die Regierung in Bern habe den deutschen Botschafter zu sich zitiert, um „ihre Empörung und Überraschung“ über die Äußerung von Bundesfinanzminister Steinbrück am Vortag bei der OECD in Paris auszudrücken, teilte Außenministerin Micheline Calmy-Rey mit.

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