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Streit um Sanktionen : Iran wird Atomabkommen brechen

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Das Standbild des Fernsehsenders IRIB zeigt drei Zentrifugen in der Atomanlage Natanz, einer iranischen kerntechnische Anlage zur Anreicherung von Uran. Bild: dpa

Ende Juni werde Teheran die im Atomabkommen zugesagte Menge an angereichertem Uran überschreiten, sagt ein Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde. Die EU-Staaten hatten Iran angehalten, sich an den Vertrag zu halten.

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          Iran wird nach eigenen Angaben die zulässige Menge von angereichertem Uran noch im Juni überschreiten. Voraussichtlich am 27. Juni werde der Iran die Menge von 300 Kilogramm angereichertem Uran erreicht haben, sagte der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behrus Kamalwandi, am Montag bei einer Pressekonferenz. Laut des internationalen Atomabkommens von 2015 darf Iran diese Menge nicht überschreiten.

          Irans Präsident Hassan Ruhani hatte aber am 8. Mai, dem ersten Jahrestag des Ausstiegs der Vereinigten Staaten aus dem Vertrag, angekündigt, dass sich Iran nicht mehr an die Mengenbegrenzung bei angereichertem Uran und schwerem Wasser halten werde. Die Ankündigung erfolgte, nachdem die Vereinigten Staaten zuvor gewährte Ausnahmebestimmungen aufgehoben hatten, die Iran trotz der Sanktionen erlaubten, angereichertes Uran ins Ausland auszuführen.

          Ruhani drohte zugleich, dass Iran weitere Maßnahmen ergreifen werde, wenn die verbliebenen Vertragspartner Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China ihm nicht binnen 60 Tagen entgegenkommen. Die Mitunterzeichnerstaaten wollen zwar an dem Abkommen festhalten. Doch haben sie nicht verhindern können, dass sich die meisten ihrer Firmen aus Angst vor den amerikanischen Sanktionen aus Iran zurückgezogen haben.

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