https://www.faz.net/-gpf-9hsml

Beihilfe zum Terroranschlag? : Zwei weitere Verdächtige nach Straßburger Attentat festgenommen

  • Aktualisiert am

Polizisten stehen im Stadtteil Neudorf in Straßburg. Der mutmaßliche Attentäter Chekatt ist zwei Tage nach dem Terroranschlag getötet worden. Bild: dpa

Fünf Menschen sind bei dem Attentat in Straßburg umgekommen. Der Attentäter selbst wurde von der Polizei erschossen. Nun sind zwei weitere Verdächtige festgenommen worden, die mit der Tat zu tun haben sollen.

          1 Min.

          Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Straßburg sind zwei weitere Menschen festgenommen worden. Die Beiden seien am Montag in Polizeigewahrsam genommen worden, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Sie werden verdächtigt, eine Rolle bei der Beschaffung der Waffe gespielt zu haben, wie eine weitere Quelle der dpa bestätigte.

          Ein dritter Verdächtiger aus dem Umfeld des mutmaßlichen Attentäters Chérif Chekatt, der bereits früher festgenommen worden war, sollte einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Das forderte die ermittelnde Antiterror-Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben am Montagvormittag.

          Chekatt wird vorgeworfen, am vergangenen Dienstag in der Innenstadt der Elsass-Metropole das Feuer eröffnet zu haben. Der Angriff hatte fünf Menschen aus dem Leben gerissen, mehrere wurden verletzt. Chekatt wurde am vergangenen Donnerstag in Straßburg bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

          Ermittler hatten nach dem Anschlag zeitweilig noch sechs weitere Menschen in Gewahrsam genommen, die aber laut früheren Berichten französischer Medien inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

          Weitere Themen

          Einigung zu Infrastrukturpaket von 550 Milliarden Dollar

          USA : Einigung zu Infrastrukturpaket von 550 Milliarden Dollar

          Nach wochenlangen Verhandlungen erzielen Republikaner und Demokraten in den USA eine Grundsatzeinigung auf ein Hunderte Milliarden Dollar schweres Infrastrukturprogramm. Präsident Joe Biden erhofft sich davon Millionen neuer Arbeitsplätze.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.