https://www.faz.net/-gpf-9advv

Amerikanische Strafzölle : Altmaier fordert Vernunft im Handelsstreit

  • Aktualisiert am

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Bild: AFP

Bei Handelskriegen gebe es keine Gewinner, sagt der Bundeswirtschaftsminister, höhere Zölle würden das Wachstum weltweit schwächen. Transatlantikkoordinator Peter Beyer fordert mehr Engagement der Bundesregierung.

          Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat bekräftigt, den Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten im Einvernehmen lösen zu wollen. „Wir versuchen im Rahmen der EU, mit unseren amerikanischen Freunden vernünftige Lösungen zu erreichen“, sagte der CDU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“. Bei Handelskriegen gebe es am Ende keine Gewinner. „Wenn man Feuer mit Feuer bekämpft, bleibt nur verbrannte Erde.“ Höhere Zölle und Handelshürden würden das Wachstum weltweit schwächen.

          Hintergrund der Äußerungen sind die zusätzlichen amerikanische Zölle auf Aluminium und Stahl. Die EU ist davon bis zum 1. Juni ausgenommen. Gibt es in den Verhandlungen keine Einigung, könnten die 28 Staaten Gegenmaßnahmen ergreifen.

          Angesichts der abgekühlten Beziehungen zu den Vereinigten Staaten forderte der Transatlantikkoordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, mehr Engagement. Die Regierung in Berlin müsse nun mehr Verantwortung übernehmen, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Gute Kontakte zur amerikanischen Regierung seien wichtig. Er wolle aber den Blick auf die Vereinigten Staaten weiten und den Austausch mit den Bundesstaaten verstärken.

          Weitere Themen

          „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          SPD kooperiert mit AfD : „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          Immer wieder hat die SPD in Bund und Ländern bekräftigt, mit der AfD nicht zusammenarbeiten zu wollen. In Sassnitz auf Rügen reichen die beiden Parteien aber jetzt gleich sieben Anträge gemeinsam ein.

          Topmeldungen

          Künast hat sich bei zahlreichen Gelegenheiten von der früheren Position mancher Grüner distanziert.

          Hass-Posts gegen Renate Künast : Erlaubt ist alles

          „Stück Scheiße“, „Schlampe“, „Drecksau“ – solche und noch krassere Kommentare prasselten auf Renate Künast ein. Das Landgericht Berlin sieht darin keine persönliche Schmähung, sondern nur zulässige Sachkritik.
          Die Stadt Sassnitz auf der Insel Rügen hat etwa 9000 Einwohner.

          SPD kooperiert mit AfD : „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          Immer wieder hat die SPD in Bund und Ländern bekräftigt, mit der AfD nicht zusammenarbeiten zu wollen. In Sassnitz auf Rügen reichen die beiden Parteien aber jetzt gleich sieben Anträge gemeinsam ein.

          Prozess um Steuerskandal : Streit über Rolle der Depotbank im Cum-Ex-Wirrwarr

          Der aktuelle Cum-Ex-Prozess am Landgericht Bonn wirft Fragen auf: Wer hätte wann Steuern einziehen sollen? Und wer hätte das wissen müssen? M.M.Warburg und die Deutsche Bank liegen in ihrer Einschätzung sehr weit auseinander.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.