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Steve Bannon angeklagt : Klare Botschaft an Trumps Führungszirkel

  • -Aktualisiert am

Steve Bannon am 27. Mai 2019 in Paris Bild: AP

Der Anklage gegen Steve Bannon wegen Missachtung des Kongresses erhöht den Druck auf die Vertrauten des früheren Präsidenten. Legen sie sich lieber mit Donald Trump an – oder mit dem Rechtsstaat?

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          Für den parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Kapitolerstürmung wirkt die Entscheidung des Justizministeriums über den Fall Steve Bannons hinaus. Unmittelbar nach dem Attorney General Merrick Garland am Wochenende mitteilte, dass der frühere Berater Donald Trumps wegen Missachtung des Kongresses angeklagt werde, sprachen die Ausschussvorsitzenden eine Warnung aus: Die Anklage dürfte eine klare Botschaft an jeden senden, der denke, er könne den Ausschuss ignorieren oder die Untersuchung behindern, äußerten der Demokrat Bennie Thompson und seine Stellvertreterin, die Republikanerin Liz Cheney.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Als Bannon in zwei Punkten angeklagt wurde, ließ auch Mark Meadows, der frühere Stabschef im Weißen Haus, eine Frist verstreichen, der Vorladung vor den Ausschuss nachzukommen. Auch ihm droht nun eine Anklage. Und die Liste der Vorladungen vor das Gremium des Repräsentantenhauses ist lang. All jene, die über die Ereignisse aussagen sollen, die in dem Sturm auf das Kapitol mündeten, stehen vor der Wahl: Legen sie sich mit Trump an oder mit dem Rechtsstaat?

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