Kachowka-Staudamm gesprengt :
Scholz sieht „neue Dimension“ des Ukrainekriegs

Von Othmara Glas, Charkiw
Lesezeit: 7 Min.
Ein Videostandbild zeigt den Durchbruch am Kachowka-Staudamm nahe Cherson.
Nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms sind mehrere Ortschaften von Überschwemmungen bedroht. Der Stausee versorgt auch das Atomkraftwerk Saporischschja mit Kühlwasser. Der Bundeskanzler äußert sich besorgt.

Der Kachowka-Staudamm bei Cherson in der Südukraine ist nach Angaben des ukrainischen Militärs am frühen Dienstagmorgen von russischen Streitkräften gesprengt worden. Nach der Beschädigung des Staudamms in dem russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Cherson strömt demnach Wasser unkontrolliert aus dem Stausee. Mehrere Ortschaften, darunter auch ein Teil der Großstadt Cherson, flussabwärts des Dnipro sind von Überschwemmungen bedroht. Die Gebietsverwaltung von Cherson hat eine Notfallevakuierung angekündigt. Der Höhepunkt der Flut werde gegen Mittag erwartet.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.