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Terrorismus : Saudi-Arabien entzieht Bin Ladins Sohn Staatsangehörigkeit

  • Aktualisiert am

Das von der CIA am 01.11.2017 (Ortszeit) veröffentlichte Foto zeigt Hamza Bin Ladin bei seiner Hochzeit. Bild: dpa

Das saudische Innenministerium hat mittels eines Dekrets auf Vorwürfe reagiert, Hamza Bin Ladin habe eine führende Rolle im Terrornetzwerk Al Qaida übernommen. Auch sein Vater war von dieser Maßnahme betroffen.

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          Saudi-Arabien hat dem Sohn des früheren Al-Qaida-Chefs Usama Bin Ladin die Staatsangehörigkeit entzogen. Das berichtete die saudische Zeitung Okaz am Freitag mit Verweis auf das staatliche Amtsblatt Umm al-Kura. Demnach hatte das saudische Innenministerium Hamza Bin Ladin bereits Mitte Februar per Dekret die Staatsangehörigkeit entzogen.

          Zuvor hatten den Vereinigten Staaten am Donnerstag eine Million Dollar für Hinweise zum Aufenthaltsort Bin Ladins ausgesetzt. Das amerikanische Außenministerium geht davon aus, dass Hamza nach dem Tod seines Vaters eine führende Rolle im Terrornetzwerk Al Qaida eingenommen hat.

          Er habe seit August 2015 in mehreren Botschaften im Internet zu Anschlägen gegen Amerika und westliche Verbündete aufgerufen. Hamza Bin Ladin war bereits Anfang 2017 auf die Terrorliste der Vereinigten Staaten gesetzt worden. Seinem Vater Usama bin Ladin war 1994 die saudische Staatsbürgerschaft entzogen worden.

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