https://www.faz.net/-gpf-wenk

Sri Lanka : Luftangriff auf Rebellenstützpunkt

  • Aktualisiert am

Dieser Bus wurde am Mittwoch in Buttala in die Luft gesprengt Bild: AFP

Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Regierung und Rebellen in Sri Lanka ist um Mitternacht abgelaufen. Kampfflugzeuge der Luftwaffe griffen danach einen Stützpunkt der LTTE im Norden des Landes an. Die Zahl der Opfer des Anschlags auf einen Bus am Vortag stieg auf 27.

          1 Min.

          Kampfflugzeuge der srilankischen Luftwaffe haben am Donnerstag einen Stützpunkt der tamilischen Rebellen im Norden angegriffen. Das Ziel in der Nähe der Stadt Kilinochchi sei zerstört worden, teilte ein Militärsprecher mit.

          Kilinchchi ist die Haupstadt des Herrschaftsgebiets der „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE). Bei mehreren Gefechten im Norden der Insel waren am Mittwoch sieben Rebellen getötet worden. Die Zahl der Toten bei dem Anschlag auf einen vollbesetzten Bus in der Stadt Buttala stieg unterdessen auf 27. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Anschläge und rief zu einer politischen Lösung des Konflikts auf.

          Das von der Regierung vor zwei Wochen aufgekündigte Waffenstillstandsabkommen mit der LTTE endete offiziell um Mitternacht (Ortszeit). In der Hauptstadt Colombo herrschte danach angespannte Ruhe. Soldaten und Polizisten sicherten strategisch wichtige Punkte. Der von Norwegen vermittelte Vertrag war vor knapp sechs Jahren unterzeichnet worden. Die Regierung, die das Abkommen aufkündigte, will die LTTE nun vernichtend schlagen und deren Anführer Velupillai Prabakharan „eliminieren“.

          Deutsche Hilfsorganisationen äußerten die Befürchtung, dass Sri Lanka abermals am Rande eines Bürgerkrieges stehe. „Für den Fall einer militärischen Eskalation bereiten wir uns auf große Flüchtlingsströme vor“, sagte die Geschäftsführerin der Aktion Deutschland Hilft, Manuela Roßbach, in Bonn.

          Weitere Themen

          Söder (sic!)

          Fraktur : Söder (sic!)

          Im Tanzen zeigt sich die Qualität der Akteure auch darin, das jeweilige Gegenüber gut aussehen zu lassen. Aber gilt das auch für den Journalismus?

          Topmeldungen

          Christian Sewing und Martin Zielke (rechts)

          Nach Zielkes Rückzug : Sewing, übernehmen Sie!

          Es darf bezweifelt werden, dass die Commerzbank den Weg aus ihrer schwersten Krise alleine findet. Und so dürfte es mit Blick auf den Chef der Deutschen Bank bald heißen: Herr Sewing, übernehmen Sie.
          So geht es doch auch.

          Fraktur : Söder (sic!)

          Im Tanzen zeigt sich die Qualität der Akteure auch darin, das jeweilige Gegenüber gut aussehen zu lassen. Aber gilt das auch für den Journalismus?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.