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Spionage : SPD will Geheimdienst-Kooperation mit Amerika überdenken

  • Aktualisiert am

SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann kritisiert Donald Trumps Umgang mit Informationen. Bild: dpa

Fraktionschef Thomas Oppermann fordert, die Zusammenarbeit der Geheimdienste zu überprüfen. Der amerikanische Präsident sei ein Sicherheitsrisiko für den Westen.

          Die SPD will die Geheimdienst-Kooperation mit den Vereinigten Staaten auf den Prüfstand stellen. Fraktionschef Thomas Oppermann sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag, bei Präsident Donald Trump müsse man annehmen, dass er brisante Informationen an Vertreter Russlands weitergebe. In der jetzigen Form könne die Zusammenarbeit deshalb nicht weitergehen.

          „Trumps willkürlicher Umgang mit wichtigen Informationen ist ein Sicherheitsrisiko für den Westen“, sagte Oppermann. Das müssten sich auch die deutschen Nachrichtendienste klarmachen.

          Trump steht unter anderem in der Kritik, weil er streng geheime Informationen eines befreundeten ausländischen Geheimdienstes an Russlands Außenminister Sergej Lawrow weitergegeben haben soll. Trump twitterte, er habe das „absolute Recht“, Informationen mit Russland zu teilen. Nach seiner neuntägigen Auslandsreise kehrte der Präsident inzwischen wieder nach Washington zurück.

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