https://www.faz.net/-gpf-9eznn

Am Wochenende : Spaniens Küstenwache rettet fast 700 Bootsflüchtlinge

  • Aktualisiert am

Migranten, die aus einem Beiboot im Mittelmeer gerettet wurden, stehen nach ihrer Ankunft auf einem Rettungsboot im Hafen von Malaga. (Archivfoto) Bild: dpa

Die Menschen hatten versucht, von Marokko an die spanische Küste zu gelangen. Spanien hat inzwischen Italien als Hauptankunftsland von Migranten in Europa abgelöst.

          1 Min.

          Die spanische Küstenwache hat am Wochenende fast 700 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Die Menschen hätten versucht, von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Sie stammten demnach zumeist aus den Staaten des Maghreb und aus Ländern südlich der Sahara.

          Am Sonntag hätten Schiffe der Küstenwache 270 Menschen von sieben seeuntüchtigen Booten geborgen, sagte der Sprecher. Unter ihnen seien sieben Babys und Kleinkinder gewesen. Im Verlauf des Samstags seien sogar 405 Menschen gerettet worden.

          Spanien ist in diesem Jahr zum Hauptankunftsland von Migranten in Europa geworden. Seit Jahresbeginn kamen dort schätzungsweise 40.000 Flüchtlinge an, die meisten in Booten über das Mittelmeer.

          Zuvor war Italien das Hauptankunftsland. Die Fluchtwege verlagerten sich allerdings nach Westen, seitdem die italienische Regierung einen harten Anti-Migrations-Kurs fährt. So will Rom seit dem Antritt der populistischen Regierung keine Schiffe von Hilfsorganisationen mehr in seine Häfen lassen.

          Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind in diesem Jahr mehr als 1700 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, darunter 362 vor den Küsten Spaniens.

          Weitere Themen

          Chiles Präsident macht Bürgern Zugeständnisse Video-Seite öffnen

          Proteste und Gewalt : Chiles Präsident macht Bürgern Zugeständnisse

          Angesichts der Unruhen in Chile hat Präsident Sebastián Piñera ein umfassendes Paket von Sozialmaßnahmen angekündigt. So sollen unter anderem die Mindestrente um 20 Prozent angehoben und die Strompreise eingefroren werden.

          Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Ukraine-Affäre : Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.

          Topmeldungen

          Ukraine-Affäre : Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.

          AKK-Vorstoß : Gezielte Überrumpelung

          Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Koalitionspartner mit ihrem Syrien-Vorstoß schwer düpiert. Jetzt muss sie ihre Idee so seriös weiterentwickeln, dass sie dem Vorwurf entgeht, es sei ihr nur um die eigene Profilierung gegangen.

          Sorgen beim FC Bayern : „Es muss alles besser werden“

          Drittes Spiel, dritter Sieg: Doch die Münchner zeigen in der Champions League in Piräus viele Mängel. Sportdirektor Salihamidzic übt deutliche Kritik. Dazu kommt Verletzungspech. Der nächste Spieler fehlt lange.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.