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Spanien : Zwei Verletzte bei Bombenanschlag im Baskenland

  • Aktualisiert am

Nach dem Anschlag in Durango Bild: AP

Beim ersten Autobombenanschlag nach Aufkündigung der Waffenruhe durch die Untergrundorganisation Eta sind zwei Beamte der Guardia Civil leicht verletzt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Attentat im spanischen Baskenland.

          Beim ersten Autobombenanschlag nach Aufkündigung der Waffenruhe durch die Untergrundorganisation Eta sind am frühen Freitagmorgen im spanischen Baskenland zwei Angehörige der Guardia Civil leicht verletzt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Attentat.

          Nach Polizeiangaben detonierte der in einem Lieferwagen versteckte Sprengkörper gegen 3.30 Uhr auf einem Parkplatz vor der Kaserne in Durango. Die Explosion habe großen Sachschaden angerichtet, hieß es. Die beiden Beamten der Guardia Civil hätten Wache gestanden, als die Autobombe außerhalb der Sicherheitszone um die Kaserne gezündet wurde. Etwa eine Stunde später wurde im wenige Kilometer entfernten Amorebieta ein ausgebranntes Auto entdeckt, das die mutmaßlichen Attentäter zur Flucht genutzt haben könnten.

          Ob der Anschlag tatsächlich auf das Konto der Untergrundorganisation Eta geht, wie spanische Medien spekulierten, war zunächst unklar. Seit dem Ende der offiziellen Aufkündigung der einseitigen Waffenruhe am 5. Juni durch die Eta habe es mehrere Attentatsversuche gegeben, hieß es in spanischen Medienberichten vom Freitagmorgen. Alle Versuche hätten aber von Sicherheitskräften verhindert werden können weiter.

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