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Somalia : Tote bei Selbstmordattentat in Mogadischu

  • Aktualisiert am

Gerade erst wiedereröffnet: Das Nationaltheater von Mogadischu nach dem Anschlag Bild: REUTERS

In Mogadischu sind nach einem Selbstmordattentat auf ein Theater mindestens zehn Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees und der Chef des somalischen Fußballverbandes.

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          Bei einem Selbstmordanschlag in einem Theater der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Mittwoch mindestens sieben Menschen getötet worden.

          Unter den Opfern sind auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOC), Aden Yabarow Wiish, und der Chef des somalischen Fußballverbandes, Said Mohamed Nur. Der Präsident des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC), Jacques Rogge, zeigte sich „geschockt“ über das Attentat. Eine Frau habe sich bei einer Aufführung in dem Gebäude in die Luft gesprengt, sagte ein Zeuge am Mittwoch.

          An der Veranstaltung nahm auch Ministerpräsident Mohamed Abdullahi teil. Er blieb unverletzt. Die Wiedereröffnung des historischen Theaters nach 20 Jahren war im vergangenen Monat als Zeichen neuer Stabilität und Sicherheit in dem Krisenstaat gewertet worden. Das Attentat wird der islamistischen Al-Schabaab-Miliz zugeschrieben, die seit fünf Jahren gegen die Übergangsregierung in Mogadischu kämpft.

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