https://www.faz.net/-gpf-9bamt

So stellt sich Airbus das vor : Was kommt nach dem Eurofighter?

So sieht Airbus die Waffensysteme der Zukunft Bild: Airbus

Airbus stellt ein neues System der modernen Kriegsführung vor: mit Datenübertragung per Satellit und Hilfe unbemannter Flugkörper greifen moderne Kampfflugzeuge gar nicht mehr selbst an.

          8 Min.

          Ein Kampfflugzeug auf Angriffsmission, in Zukunft könnte das so aussehen: Es dringt in den gegnerischen Luftraum ein. Mit seiner Tarnung wird es vom Radar nicht erfasst. Es scannt seine Umgebung, wird mit Daten von einem Awacs-Aufklärungsflugzeug und von einer Aufklärungsdrohne gefüttert. Die wiederum fliegt 18 000 Meter hoch und tastet die Erdoberfläche weiträumig mit elektromagnetischen Wellen ab; sie kann so bei jedem Wetter gestochen scharfe Aufnahmen liefern. Alle Daten werden über gesicherte Satellitenverbindungen ausgetauscht. Computersysteme im Kampfflugzeug werten sie aus, nahezu in Echtzeit, und erkennen automatisch die programmierten Ziele. Aber das Flugzeug greift nicht selbst an, es holt sich Unterstützung: Kampfdrohnen.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Die werden von einem Transporter herangeführt. Sie starten aus der Ladebucht, dringen in den feindlichen Luftraum ein und bilden einen Verband, der sich selbst steuert – auf der Grundlage Künstlicher Intelligenz. Das Kommandoflugzeug stört die gegnerische Luftabwehr mit elektronischen Signalen und Cyberattacken, während die Drohnen ihre programmierten Ziele ausschalten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Seit September 2017 gilt das WLTP, ein weltweit harmonisiertes Prüfprogramm. Hier eine Abgasprüfung beim TÜV Rheinland.

          Das Grenzwert-Drama : 95 Gramm

          Von 2020 an dürfen Neufahrzeuge in Europa im Schnitt nur noch vier Liter Benzin oder dreieinhalb Liter Diesel verbrauchen. Wie es zu einem Grenzwert kam, der die Grenzen der Physik sprengt.
          Intimität schafft auch Probleme, und wer die hat, braucht diskrete Helfer.

          Gesundheits-App : Warum alle am Intimarzt graben

          Die anonyme App eines jungen Assistenzarztes kommt riesig an. Dann spürt er Gegenwind. Und hat plötzlich mehr Feinde, als ihm lieb ist. Die Konzerne reiben sich die Hände.