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Sinai-Halbinsel : Zehn ägyptische Soldaten bei Gefechten mit IS getötet

  • Aktualisiert am

Die Kämpfe zwischen der Terrormiliz IS und den ägyptischen Streitkräften halten an. Das Militär in Kairo meldet jetzt zehn Tote in den eigenen Reihen.

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          Bei Gefechten auf der Sinai-Halbinsel zwischen der ägyptischen Armee und Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind nach Militärangaben 25 Menschen getötet worden. Zehn Soldaten starben, als während der Gefechte zwei Bomben am Straßenrand explodierten, erklärten die ägyptischen Streitkräfte am Donnerstag. Auch 15 IS-Kämpfer seien getötet worden. Wann die Kämpfe stattfanden, teilten die Streitkräfte nicht mit.

          Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Sommer 2013 haben Dschihadisten in Ägypten hunderte Polizisten und Soldaten getötet. Die meisten Angriffe gab es auf der Sinai-Halbinsel, die an Israel und den palästinensischen Gazastreifen grenzt. Sie wurden meist vom ägyptischen Ableger des IS verübt.

          Erst im Februar hatten IS-Kämpfer fünf Soldaten auf dem Sinai getötet. Im selben Monat flohen hunderte koptische Christen vor gewalttätigen Übergriffen durch radikalislamische Gruppen von der Halbinsel. Die Übergriffe hatten deutlich zugenommen, nachdem der IS zu Gewalt gegen Kopten aufgerufen hatte.

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