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FAZ Plus Artikel Sicherheitsfirma in China : Vorläufig, aber schon lange geplant

Chinesische paramilitärische Einheiten in der Provinz Xinjiang Bild: Reuters

Chinas Sicherheitsbehörden werden schwere Menschenrechtsverstöße in der Provinz Xinjiang vorgeworfen. Nun soll ausgerechnet dort eine umstrittene Sicherheitsfirma Peking unterstützen.

          Erst war die Rede von einem unterzeichneten Vertrag, später nur noch von einer vorläufigen Absichtserklärung: Das private Sicherheitsunternehmen Frontier Services Group (FSG) plant demnach die Eröffnung eines Ausbildungszentrums in der westchinesischen Region Xinjiang. Aufmerksamkeit rief das am Freitag vor allem deshalb hervor, weil Erik Prince der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens ist. Prince ist ein ehemaliger amerikanischer Elitesoldat, dessen frühere Sicherheitsfirma Blackwater bis 2009 Millionen Dollar mit Aufträgen vom Pentagon für Sicherheitsdienstleistungen im Irak und in Afghanistan verdient hatte. Er fiel in Washington in Ungnade, nachdem Mitarbeiter von Blackwater 2007 in Bagdad 14 Zivilisten erschossen hatten. Prince ist außerdem der Bruder der amerikanischen Bildungsministerin Betsy DeVos.

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          Der Plan für das Trainingszentrum in Xinjiang ist brisant, weil Chinas Sicherheitsbehörden in der Region massive Menschenrechtsverletzungen gegen die uigurische Bevölkerung vorgeworfen werden. Im amerikanischen Kongress wurden zwischenzeitlich Sanktionen gegen beteiligte Unternehmen und Personen erwogen. Die Expansionspläne zeigen zugleich die wachsende Rolle privater Sicherheitsdienste entlang der Neuen Seidenstraße.

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