https://www.faz.net/-gpf-9n6eh

Gegen Iran : Republikanischer Senator fordert „überwältigenden“ Militärangriff

  • Aktualisiert am

Der Trump-Vertraute Lindsey Graham vor wenigen Tagen in Washington. Bild: AP

Nach einem Treffen mit Sicherheitsberater John Bolton verlangt der republikanische Senator Lindsey Graham einen amerikanischen Angriff auf Iran. Auch Präsident Trump hatte Iran zuvor unverhohlen gedroht.

          1 Min.

          Der republikanische Senator Lindsey Graham hat einen „überwältigenden“ Militärangriff auf Iran gefordert. Graham, der als Vertrauter von Präsident Donald Trump gilt, äußerte sich am Montag nach einem Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Dieser ist bekannt für seine aggressive Haltung gegenüber Teheran.

          Graham schrieb bei Twitter, es sei klar, dass Iran in den vergangenen Wochen „amerikanische Interessen im Irak“ bedroht habe. Falls das Land seine Drohungen gegen amerikanisches Personal „aktiviere“, müssten die Vereinigten Staaten mit einer „überwältigenden militärischen Reaktion“ dagegenhalten.

          „Bedroht nie wieder die USA“

          Der demokratische Abgeordnete Ruben Gallego hielt dagegen. Er habe dieselben Geheimdienstunterlagen einsehen können wie Graham, twitterte er und warf dem Republikaner vor, deren Inhalt nicht richtig wiedergegeben zu haben. Stattdessen ziehe der Republikaner „die Schlussfolgerung, die er für sich und für die Medien will“, schrieb Gallego.

          Sicherheitsberater Bolton hatte bereits vor seinem Amtsantritt im Weißen Haus einen Militäreinsatz gegen Iran gefordert. Trump hatte in der Vergangenheit betont, er wolle keinen Krieg mit Iran. Am Sonntag drohte der für seine impulsiven Twitter-Botschaften bekannte Präsident allerdings mit der Vernichtung des Landes: „Wenn der Iran kämpfen will, wird dies das offizielle Ende des Iran sein. Bedroht nie wieder die USA“, schrieb Trump.

          Weitere Themen

          Heftiger Krach in der CDU wegen Thüringen

          Zusammenarbeit mit Linkspartei : Heftiger Krach in der CDU wegen Thüringen

          In anderen Landesverbänden der Union und in der Bundeszentrale stößt die geplante Zusammenarbeit mit der Linken in Erfurt auf starken Widerstand. In einer Schaltkonferenz ging es hoch her, erfuhr die F.A.S. In Kürze tritt Generalsekretär Ziemiak vor die Presse.

          Topmeldungen

          Zusammenarbeit mit Linkspartei : Heftiger Krach in der CDU wegen Thüringen

          In anderen Landesverbänden der Union und in der Bundeszentrale stößt die geplante Zusammenarbeit mit der Linken in Erfurt auf starken Widerstand. In einer Schaltkonferenz ging es hoch her, erfuhr die F.A.S. In Kürze tritt Generalsekretär Ziemiak vor die Presse.
          Blumen am Tatort des Anschlags vor der Midnight Shisha Lounge

          Hasskriminalität : Der ganz normale Wahn

          Häme, Hass und Hetze fallen auf fruchtbaren Boden, Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Geht es uns zu gut?
          Neubaugebiet Neue Mitte Altona: Auf dem ehemaligen Bahn-Gelände entsteht seit einigen Jahren Hamburgs größtes Neubauprojekt. Aufnahme vom Februar 2019.

          Wohnungspolitik : Hamburg baut und baut und baut

          Die Wohnungsbaupolitik ist der Trumpf von SPD-Bürgermeister Tschentscher bei der Wahl in Hamburg: Die Hansestadt gilt als Vorbild in der Immobilienbranche. Hier gelingt, was in Berlin scheitert. Warum ist das so?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.