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Westlich von Ramadi : 14 Tote bei Anschlag auf Flüchtlingslager im Irak

  • Aktualisiert am

Vertriebene Familien: Eine Aufnahme aus dem Flüchtlingslager al-Wafaa im März 2016. Bild: dpa

In der westirakischen Provinz Anbar hat ein Selbstmordattentäter 14 Menschen mit sich in den Tod gerissen. 13 Personen sollen verletzt worden sein. Unter den Opfern sind vor allem Frauen und Kinder.

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          Bei einem Selbstmordanschlag in einem irakischen Flüchtlingslager sind am Sonntag 14 Menschen getötet worden. Zudem seien bei dem Attentat in al-Wafaa 13 Menschen verletzt worden, sagten ein Polizeibeamter und ein Arzt. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder, aber auch zwei Sicherheitsbeamte seien getötet worden.

          Das Attentat ereignete sich den Angaben zufolge in dem Flüchtlingslager 60 Kilo in al-Wafaa westlich von Ramadi, der Hauptstadt der westirakischen Provinz Anbar. Wegen des Anschlags würden die Bewohner des Flüchtlingslagers in ein sichereres Camp gebracht, „das mehr Hilfen erhält“, teilte der Vorsitzende des Gemeinderats von al-Wafaa, Adnan Faihan, mit. „Das Lager 60 Kilo wird danach geschlossen.“

          Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, es erinnert aber an die Vorgehensweise der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die irakische Armee hatte Ramadi und Falludscha vom IS zurückerobert. Die Dschihadistenmiliz kontrolliert aber immer noch Gebiete im Westen von Anbar. Durch das Vorrücken der irakischen Regierungstruppen in der IS-Hochburg Mossul stehen die Dschihadisten derzeit unter großem Druck.

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