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Schweiz : Rechte SVP streitet über Corona-Impfung

Das „Aktionsbündnis der Urkantone“ macht mobil: In der Zentralschweiz ist der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen (hier eine Kundgebung in Luzern am Samstag) besonders stark. Bild: dpa

Anhänger der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei lehnen die Corona-Impfung mehrheitlich ab. Sie lassen sich durch einen Impfappell von SVP-Doyen Christoph Blocher nicht beeindrucken.

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          Christoph Blochers Stimme hat unter den Anhängern der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) noch immer sehr viel Gewicht. Umso bemerkenswerter ist die jüngste Wortmeldung des 80 Jahre alten Doyens der wählerstärksten Partei: „Ich empfehle die Impfung!“, sagte er dem Onlineportal Watson.

          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Damit nimmt Blocher einen „Shitstorm“ in Kauf. Schon jetzt bekomme er Briefe, in denen er als Mörder bezeichnet werde, weil er die Bevölkerung nicht vom Impfen abhalte. „Das sind Spinner“, setzte Blocher hinzu – und beleidigte damit gewiss auch einen Teil der SVP-Wähler. Nach einer Umfrage des Zürcher Forschungsinstituts Sotomo wollen sich 51 Prozent der Parteianhänger nicht impfen lassen. Weitere 12 Prozent warten die weitere Entwicklung ab. Eine große Mehrheit der Wähler der übrigen großen Parteien ist hingegen schon geimpft oder will sich noch impfen lassen.

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