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Rechtspopulismus in Schweden : Alternative für Schweden

Jimmi Akesson, Parteivorsitzender der Schwedendemokraten. Bild: dpa

Die Schwedendemokraten wurden seit jeher von den anderen Parteien im Reichstag ausgeschlossen. Doch das scheint sich nun zu ändern. Wie bürgerliche Parteien die Nähe der Rechtspopulisten suchen.

          3 Min.

          Hédi Fried ist eine Instanz in Schweden, in Gesellschaft und Politik. Dabei ist die 95 Jahre alte Frau keine Politikerin. Hédi Fried, geboren in Rumänien, ist eine Überlebende des Holocausts, sie war in den deutschen Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Auschwitz und kam nach dem Ende des Krieges nach Schweden. Sie hat sich in ihrer neuen Heimat einen Namen gemacht, hat Bücher geschrieben, Vorträge gehalten und über das Grauen gesprochen. Sie ist anerkannt und wurde geehrt, auch Politiker suchten das Gespräch mit ihr. Wenn sie also etwas zu sagen hat, erfährt das bis heute Aufmerksamkeit. Jetzt, da die bürgerlichen Parteien in Schweden gerade die Nähe zu den Rechtspopulisten suchen, war es wieder so weit.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          In den Ländern im Norden wurde auf unterschiedliche Weise auf den Aufstieg der rechtspopulistischen Parteien in den vergangenen Jahren reagiert. Aber das Ergebnis ist überall dasselbe: Die Rechtspopulisten sind noch da. In manchen Ländern sind sie sogar stärker denn je. So ist es zum Beispiel in Finnland, wo die „Finnen“-Partei sich nach einer Spaltung radikalisiert hatte und aus der letzten Regierung ausgeschieden war.

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