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Missbrauchsvorwürfe : Schottlands früherer Regierungschef freigesprochen

  • Aktualisiert am

Alex Salmond nach seinem Freispruch am Montag in Edinburgh Bild: dpa

Vorwürfe, er habe Frauen begrapscht und versucht zu vergewaltigen, bezeichnete Alex Salmond immer als Erfindung. Eine Jury folgte den Argumenten. Für Salmond waren die Anschuldigungen politisch motiviert.

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          Der ehemalige schottische Regierungschef, Alexander Salmond, ist von Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung und der sexuellen Belästigung freigesprochen worden. Das berichteten britische Medien am Montag aus dem Gerichtssaal in Edinburgh.

          Zehn Frauen hatten dem 65 Jahre alten früheren Ersten Minister schwere Übergriffe vorgeworfen, darunter eine versuchte Vergewaltigung in seinem offiziellen Amtssitz in der schottischen Hauptstadt. Salmond wurde unter anderem beschuldigt, mehrfach Frauen gegen ihren Willen begrapscht und geküsst zu haben. Der Politiker hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Es handle sich dabei um „absichtliche Erfindungen“, die aus politischen Gründen gegen ihn vorgebracht worden seien, sagte er während des Prozesses.

          Der ehemalige Regionalregierungschef hatte alle Anschuldigungen zurückgewiesen und angekündigt, sich vor Gericht „bis zum äußersten“ gegen die Vorwürfe zu verteidigen.

          Salmond gilt als Vorkämpfer für die schottische Unabhängigkeit. Er war von 2007 bis 2014 Chef der Regionalregierung Schottlands. Nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum in dem britischen Landesteil trat er von seinem Posten zurück.

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