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Mögliche Unabhängigkeit : Schottland verschiebt Referendum

  • Aktualisiert am

Die britische Premierministerin May Mitte Juli 2016 mit Schottlands Regierungschefin Sturgeon Bild: dpa

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon möchte das Unabhängigkeitsreferendum erst halten, wenn weitere Details zu den Brexit-Bedingungen bekannt sind.

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          Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon verschiebt ihre Pläne für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum, bis Details zu den Bedingungen des Brexits bekannt sind. Sie werde das Thema wieder auf die Tagesordnung bringen, wenn klar sei, zu welchen Bedingungen Großbritannien aus der Europäischen Union austrete, sagte Sturgeon. Ihr Ziel sei es, dass Schottland Teil des europäischen Binnenmarktes bleibe. Sturgeon befürchtet, dass Großbritannien die EU ohne Vereinbarung oder mit einer sehr schlechten Vereinbarung verlasse.

          Sturgeon strebt seit längerem eine neuerliche Volksbefragung über eine Unabhängigkeit Schottlands an. Sie begründet dies damit, dass sich die Schotten beim Brexit-Referendum vor einem Jahr mehrheitlich für einen Verbleib in der EU ausgesprochen hatten. Ende März hatte das schottische Regionalparlament mehrheitlich für eine Wählerbefragung zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 gestimmt. Die Verhandlungen über die Bedingungen des EU-Austritts Großbritanniens laufen bis März 2019.

          In einer ersten Volksbefragung im September 2014 hatten 55,3 Prozent der schottischen Wähler dafür votiert, Teil des Vereinigten Königreichs zu bleiben; 44,7 Prozent waren damals dagegen.

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