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Einigung nach Wochen : Flüchtlingsschiffe dürfen in Malta anlegen

  • Aktualisiert am

Seit dem 22. Dezember warten die Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs „Sea Watch 3“. Bild: Reuters

Seit dem 22. Dezember harren Flüchtlinge auf der „Sea Watch 3“ aus. Die Geretteten sollen nun auf acht EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden.

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          Die seit Tagen auf dem Mittelmeer blockierten Rettungsschiffe deutscher Hilfsorganisationen mit 49 Migranten an Bord dürfen in Malta anlegen. Die Geretteten würden anschließend auf acht EU-Mitgliedsstaaten verteilt, erklärte der maltesische Premierminister Joseph Muscat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

          "Es wurde eine Ad-hoc-Vereinbarung erzielt", sagte Muscat am Mittwoch vor Journalisten. Auch für 249 bereits in Malta befindliche gerettete Migranten sei eine Vereinbarung erzielt worden.

          Das Schiff „Sea-Watch 3“ der Berliner Organisation Sea-Watch hatte am
          22. Dezember 32 Migranten gerettet. Auf dem Schiff „Professor
          Albrecht Penck“ der Regensburger NGO Sea-Eye harren 17 Gerettete seit dem 29. Dezember aus.

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